Großbritannien: Nullstundenverträge für Erwerbslose – Wenig Zucker, viel Peitsche

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Großbritannien hat ein neues Beschäftigungsinstrument, das viel von Arbeitnehmern fordert und von Unternehmern wenig. Jetzt hat es auch das Arbeitsministerium als Sanktionsmöglichkeit entdeckt

Großbritannien, nach wie vor Referenzland für neoliberale Innovationen, zieht die Sanktionsschraube für Arbeitslose an. Die Staatsministerin für Beschäftigung, Esther McVey, hat laut Guardian angekündigt, dass Bezieher von Arbeitslosengeld, die ange-botene Nullstundenverträge verweigern, sich künftig auf Sanktionen einzustellen haben.

(Foto: Die Abenteuer des erwerbslosen Mannes)

Die Behörden könnten die Sozialleistungszahlungen für drei Monate oder gar länger aussetzen, wenn der Arbeitssuchende einen angebotenen Nullstundenvertrag ablehnt, zitiert die Zeitung aus einem Antwortschreiben der Staatsministerin an eine Labour-Abgeordnete. Demnach beabsichtigt das Ministerium für Arbeit und Pensionen eine Neuerung in der Politik gegenüber Erwerbslosen.

Die Nullstundenverträge sind umstritten. Der Arbeitgeber legt darin den Stundenlohn für den Arbeitnehmer fest, aber nicht wann und wie lange dessen Arbeitskraft gebraucht wird. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich darin, auf Abruf bereitzustehen, bekommt aber keine Garantie, dass er überhaupt…

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