NSU-Prozess: Große Fragezeichen bei NSU

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Ältere Leser verbinden mit den Buchstaben NSU die NSU-Motorenwerke in Neckarsulm. Diese waren Mitte der fünfziger Jahre der weltgrößte Hersteller von Motorrädern. Das ist Vergangenheit, und seit drei Jahren ist NSU das Kürzel für den „National-Sozialistischen Untergrund“.

Die Namen der Beteiligten und die ihnen zur Last gelegten Straftaten sind bekannt.

Neues hörte man aber vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Erfurt und beim Prozess in München. Dort warf der Mathematikprofessor Siegfried Mundlos, Vater von Uwe Mundlos, den Behörden vor, dass der Aufbau der nationalen Untergrundstrukturen (Thüringer Heimatschutz, THS) ohne die Gelder des Verfassungsschutzes überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Dem V-Mann Tino Brandt standen dafür über 200.000 Euro zur Verfügung (mdr.de, 11.11.2013).

Vor dem Oberlandesgericht München beklagte sich Prof. Mundlos zunächst über den behördlichen Widerstand gegen die Obduktion seines Sohnes durch einen unabhängigen Experten. Die Untersuchung zeigte dann, dass sein Sohn mit einer großkalibrigen Waffe getötet wurde und nicht mit einer Pistole…

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2 Gedanken zu “NSU-Prozess: Große Fragezeichen bei NSU

  1. Hier meine bescheidene These zu dieser NSU-Farce:

    Die wahren Hintergründe der Döner-Morde sind dem Artikel “Düstere Parallelwelt” aus DER SPIEGEL 8/2011 zu entnehmen (zu einer Zeit, wo die NSU noch nicht erfunden war):

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html

    Da heisst es gleich am Anfang:

    “Acht Türken und ein Grieche wurden mit derselben Tatwaffe erschossen. Es gibt Hinweise, dass eine Allianz türkischer Nationalisten, Gangster und Geheimdienstler dahinter stehen könnte.”

    und weiter unten:

    “Und weil alle Spuren abgearbeitet sind und alle Wege ins Drogen-, Glücksspiel- und Schutzgeldmilieu im Nichts endeten, klammern sich die Nürnberger Ermittler an die These vom mordenden Psychopathen: Irgendwer hasst offenbar türkische Döner-Verkäufer und Gemüsehändler so sehr, dass er sie vernichten will. Er reist – vielleicht als Handelsvertreter – durch Deutschland, im Gepäck die Ceska, und lauert auf das nächste Opfer. Eine mögliche Erklärung, sicher, aber ist sie auch plausibel?”

    Nun ist es in einem politisch korrekten Deutschland einfach nicht möglich, dass es organisiertes Verbrechen und Mordserien durch Ausländer gibt. In den Medien kann man es auch nicht ausschlachten, und die Polizei tappt im Dunkeln und hat vermutlich Angst, da in dem Milieu weiter zu recherchieren.

    Was macht man? Man erfindet die NSU! Nichts leichter als das. Zwei Dödel werden abgeknallt, und das Mädel hält vor lauter Angst die Klappe, während per Medien einfach nur Lügen auf die Menschen gerieselt wird. NSU, rechtsradikale in Deutschland, da reiben sich die Medien die Hände. DAS ist das richtige Thema im politisch korrekten Deutschland, nicht der Sumpf an organisierter Ausländerkriminalität.

    Das passt auch zeitlich. Der SPIEGEL-Artikel erschien am 21.02.2011, wobei es bei Wikipedia heisst:

    “Der Nationalsozialistische Untergrund (Abk. NSU) war eine im November 2011 öffentlich bekannt gewordene rechtsextreme terroristische Vereinigung”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

    Das war doch ein Glück, dass das dann doch noch geklappt hat und man die schuldigen noch gefunden hat. Um nochmal aus dem Artikel “Düstere Parallelwelt” zu zitieren:

    “Nichts, überhaupt gar nichts. “Man hat”, sagt die Nürnberger Kriminalhauptkommissarin Elke Schönwald, “noch nicht einmal das Schwarze unter dem Fingernagel.” Keine gute Nachricht nach zehn Jahren Ermittlungsarbeit. Es gab neun Tote, sieben Sonderkommissionen, 3500 Spuren, 11 000 überprüfte Personen, Millionen Datensätze von Handys und Kreditkarten. Und nicht den Hauch eines Ergebnisses.”

    Meiner Ansicht nach spricht alles dafür, dass die NSU erfunden wurde, um von dieser riesen Schlappe von 10 Jahren unnötiger Ermittlungen abzulenken, und vor allem der Tatsache, dass sich Ausländer untereinander ermorden. Die zwei Typen können sich als Leichen nicht mehr verteidigen, und vermutlich hat man Beate Zschäpke gedroht sie werde auch so enden wenn sie was sagt.

    • ich bin da ganz ihrer Meinung! Auffällig dazu das auch soviele Zeugen gestorben worden sind, das hat wiederum Ähnlichkeiten mit dem Doutroux Fall in Belgien, 9/11, u.v.m. das heißt für mich im Umkehrschluß überall wo staatliche Stellen involviert sind, sterben die Zeugen wie die Fliegen.

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