Arme Wurst Conchita als Maß aller Dinge?

Helmut Muellers Klartext

Aller guten Dinge sind drei. Nach Mozartkugel und Sachertorte hat Österreich endlich ein dem neuösterreichischen Innovationstsunami entsprechend würdiges Statussymbol vorzuweisen: die Wurst. Diese ist aber keine Klobasse*, sondern eine Kunstfigur, und die hat auch einen Namen: Conchita. Dank „ihr“ kann Austria nicht mehr mit Australien verwechselt werden. Vielleicht auch nicht gerade mit Hochkultur, aber eine solche ist ohnehin nicht gefragt von einem alles nivellierendem Zeitgeist und in einem Land, das einen seiner größten Lyriker (Weinheber) politisch korrekt buchstäblich links liegen läßt. Ein Land, wo eine Bildungsministerin in einem Interview mit dem erlesenen Satz „Ich bin angefressen“ gefallen möchte und seltsame Praktiken an Schulen zu verantworten hat**.

Doch im Fall Conchita ist zumindest der von der erwähnten Ministerin behüteten Gender-Lobby, mit Unterstützung des öffentlich rechtlichen ORF, ohne Zweifel ein toller PR-Coup gelungen. Und so schmeckt, angeblich, der ganzen Welt unsere hausgemachte Wurst, die gewiß noch unserer kaiserlichen „Sissi“ den Rang ablaufen…

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