Portugals soziale Krise: Millionenfaches Elend

PRAVDA TV - Live The Rebellion

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Portugal verlässt den Euro-Rettungsschirm, doch die Bürger zahlen dafür einen hohen Preis. Harte Sparprogramme haben die Mittelschicht zerstört, soziale Netze zerfetzt. 2,5 Millionen Menschen leben am Rande der Armut. Ein Rundgang durch Lissabon.

Es ist der größte Erfolg, den Portugal seit drei Jahren verzeichnen kann, doch Premier-minister Pedro Passos Coelho will ihn nicht selbst verkünden. Stattdessen leitet sein Staatssekretär die Pressekonferenz zum Ausstieg aus dem Euro-Rettungsschirm. Man wolle sich nicht vorwerfen lassen, das Thema für den Europawahlkampf zu missbrauchen, lautet die offizielle Begründung. Diese Vorsichtsmaßnahme wäre nicht nötig gewesen. Denn nach Feiern ist ohnehin niemandem zumute.

(Foto: Essensausgabe im Dorf Aldeia de Irmãos: Die Krise in Portugal hat zu einem Absturz der Mittelklasse geführt. In sozialen Einrichtungen sammeln sich immer mehr Menschen, die ihren gewohnten Lebensstandard nicht länger leisten können)

Coelhos eiserne Reformpolitik hat Portugal zwar die Rückkehr an die Finanzmärkte ermöglicht, aber gleichzeitig das Land in eine historische…

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