Obamas Rede in West Point: Ankündigung eines endlosen Krieges

krisenfrei

Bill Van Auken (wsws)

Die amerikanischen Medien haben die Rede, die Präsident Obama am Mittwoch in West Point gehalten hat, als Abschiedsgruß an die jahrzehntelangen Kriege im Irak und in Afghanistan und Beginn einer eher multilateralen und weniger militaristischen amerikanischen Außenpolitik dargestellt.
Diese Auslegung ignoriert bewusst den Inhalt der Rede, in der sich Obama, mehr als bisher, zu einer Politik des permanenten und globalen Krieges im Namen der Interessen der amerikanischen Finanzelite bekennt. Diese Verzerrung der Medien ist einerseits parteilich motiviert. Obamas Republikanische Rivalen versuchen, ihn als schwach darzustellen. Andererseits von der Unterstützung einer wohlhabenden und privilegierten „liberalen“ Elite für Angriffskriege, die unter dem Banner von „Menschenrechten“ und „Demokratie“ geführt werden.

Der wahre Inhalt der Rede entsprach dem Ort, an dem der Präsident sie hielt. Wie so oft, war das Publikum, das für die angeblich wichtige außenpolitische Rede ausgewählt wurde, in Uniform und militärischer Disziplin unterworfen. In diesem…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.099 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s