Nehmt endlich den Banken die Geldschöpfung aus dem Nichts weg

krisenfrei

von Joachim Jahnke

In der jetzigen schlimmen Doppelkrise des Weltkreditmarktes und der Eurozone sitzen die Banken auf haushohen Schulden. Milliarden Euros sind schon in die Rettung der europäischen Banken geflossen und doch halten sie immer noch jede Mengen an Leichen in den Bilanzschränken und dafür die Volkswirtschaften als Geiseln. Anders als in USA wagte in Europa bisher keine Regierung, Banken zu schließen oder zu verstaatlichen, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen. Noch immer sind viele Banken „too big to fail“ (ein zu großes systemisches Risiko). Das derzeitige Rezept ist statt dessen, die Banken massiv mit billigster Notenbankliquidität zu versorgen, in der Eurozone bisher zu nur 1 % Zins und demnächst bei Draghis neuem 400 Mrd Euro-Kreditpaket sogar zu 0 %. Wenn die Banken das Geld anschließend zu einem wesentlich höheren Zins ausleihen oder damit an den Finanzmärkten spekulieren, sollen ihre Bilanzen über einige Jahre gesunden.

Doch den Preis für diese…

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