Fracking Vorpommern: Oh wie schön war Fischland

Kulturstudio

 

Blick über Fischland bei Wustrow über die Lagunen. Am Horizont der Ort Saal und das Frackfeld Grimmen. <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fischland_Luftbild.jpg">Foto: Klaus Czerwinski bei wikimedia</a>Jetzt ist eingetreten, was wir befürchtet haben: CEP hat den Persilschein fürs Fracken!Gestern hat das Landesbergamt in Stralsund den Kanadiern die Genehmigung zum Fracking erteilt. Alles sei gesetzeskonform gelaufen, steht da in der ministeriellen Mitteilung. Sogar für die wasserrechtliche Genehmigung habe die Wasserbehörde ihr Einvernehmen gegeben. In anderen Bundesländern, früher, war das nicht selbstverständlich.

Aber eigentlich kein Wunder, dass es so weit kommen konnte. Wenn man bedenkt, dass bis auf ein, zwei Mahner eigentlich alle gejubelt haben. Die Bohrrentner aus DDR-Zeiten jubeln sowieso. Die Wirtschaftsunternehmen auch, mit Dollarzeichen in den Augen. CDU und SPD wollen die Sache “wohlwollend” begleiten. Was sie mit “Wohl” meinen, bleibt unklar. Die Grünen tun mal wieder ahnungslos und die Linken finden offenbar auch nichts dabei. Ein Phänomen. Erinnert nebenbei an die Linken in der Braunkohle-Lausitz. Sogar der vorpommersche Tourismus-Chef soll Fracking super finden. Die Bohrtürme will er gleich als touristische Attraktion verkaufen…

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